Nach dem gelungenen Saisonauftakt der Variante Bootsklasse beim SCLH traf man sich zu einer weiteren Schwerpunktregatta beim SVM im Reffenthal am vergangenen Wochenende . Hier herrschte Sonnenschein und gute Windverhältnisse für 4 Wettfahrten . Die Größe des Sees entspricht in der Längsdausdehnung dem Rohrköpflesee von Linkenheim . Auch hier war es nicht möglich einen Dreieckskurs auszulegen . Somit standen nur die Luv und Leetonne für den Kurs zur Verfügung . Am Start waren 18 Boote .
Sieger wurde der Flottenopmann Luiggi Settele mit seiner Tochter Nadin . Den 2. Platz belegte der VA Präsident Wolfgang Kasewinkel mit Sohn Kai . Der SCLH war mit zwei Mannschaften vertreten . Den 6. Platz belegte die Mannschaft Alex und Vater Uli Hellermann mit einer K3 Variantaausstattung . Den 14. Platz belegte Hans Nagel mit Wolfgang Sprengel mit einer 65 Variante . Als Ältester Regattateilnehmer bekam Nagel noch einen Sonderpreis 1 Kilo Spargel . Die Veranstaltung war rundum ein sportlicher Erfolg. Die nächste Regatta findet am Bestalle statt und so wünschen sich der Veranstalter ein ähnliches Meldeergebnis wie beim SCLH und SVM .
Anläßlich der 900 Jahrfeier von Baden veranstaltete der Segel Club Linkenheim am vergangenen Wochenende eine Schwerpunktregatta . Ausgetragen wurde die Regatta auf dem Rohrköpflesee in Linkenheim . Die Regatta war für Süddeutschland die Erste sportliche Veranstaltung im Jahre 2012 . Am Start waren 20 Boote der Varianta Bootsklasse aus den Ländern Hessen , Bayern , Saarland sowie aus Baden Württemberg . Das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite . Bei Gewitterböen und ausgiebigen Regenschauern wurde von den Teilnehmern einiges Können abverlangt . Am Samstag wurden 3 Wettfahrten gestartet wobei die letzte Fahrt abgebrochen werden mußte . Schlagartig hatten sich die guten Windverhältnisse in eine Flaute verwandelt . So traf man sich am Abend im buntgeschmückten Clubhaus unter den rot / gelben Badischen Flaggen zum gemeinsamen Abendessen . Bis weit in die Nachtstunden wurden Erlebnisse und Erfahrungen im Kameradenkreis ausgetauscht . Der Sonntag begann wieder mit Regenwetter und mittleren Windverhältnissen . Es konnten zwei weitere Wettfahrten durchgeführt werden . Die Regatta „ Badische Meisterschaft „ mit 4 Wettfahrten war ein Erfolg des SCLH . Der 1. Vorstand Ralf Malischewsky verlas zur Siegerehrung ein Grußwort der Badischen Fürstenfamilie aus Schloß Salem . Mit dem Gesang des „ Badnerlandliedes „ wurde die Siegermannschaft Klaus Hausmann und Barbara Schneider im segeln der Varianta Bootsklasse geehrt . Den 2. Platz belegte eine Linkenheimer Mannschaft mit Eckhard Lipinski als Steuermann und Gisbert Stolp als Vorschoter . Da die Veranstaltung für den SCLH mit seinen Teilnehmern ein sportlicher Erfolg war , freut man sich schon auf eine Wiederholung im Jahre 2013 . HN
Eine Reisegruppe von 26 Personen des SCLH unternahm bereits einen vorgezogenen 1. Mai Ausflug . In flotter Fahrt mit dem Eilzug wurde von Karlsruhe das Murgtal angesteuert . Vorbei an den Sehenswürdigkeiten an der romantischen Murgtalbahnstrecke wurde Forbach erreicht . Entlang der Murg führte der Weg zum Wasserkraftwerk . Eine Besichtigung der Anlage war der 1. Programmpunkt des Vereinsausfluges . Mit einer Information über die Energieerzeugung und Verteilung mit einem Ausblick auf die Zukunft begann der Vortrag . Ein uralter Film von 1922 vom Bau der Schwarzenbachtalsperre machte deutlich welchen gewaltigen Fortschritt die Technik gemacht hat . Der anschließende Betriebsrundgang durch die Turbinenhalle vertiefte das Verständnis wie wichtig die Wasserkraft für unsere Energieerzeugung ist .
Nach einer Mittagspause spazierten die Teilnehmer durch den alten Ortskern . Vorbei am Wahrzeichen von Forbach der alten überdachten Holzbrücke wurde die Anhöhe zur Kirche erreicht . Forbach ist die größte Waldgemeinde von Baden-Württemberg . Der Murgschifferwald mit der Flößerei war in früherer Zeit der Haupterwerbszweig der Einwohner . Die Industrialisierung Papierverarbeitung und die Murgtalbahn haben das abgelegene Tal erschlossen .
Im Jahre 1886 wurde der Grundstein auf der Anhöhe für die Kirche gelegt . Die Errichtung der 3 schiffigen Basilika erfolgte im neuromanischem Stiel . Als Baumaterial wurde der Sandstein eines naheliegenden Steinbruches verwendet .Der Architekt und Baumeister Adolf Willard war ein Schüler von Heinrich Hübsch und hat wie Weinbrenner mehrere Jahre die alte Baukunst in Italien studiert . Der Innenraum der Basilika wurde 1995 renoviert und der alte Zustand mit den Malereien und Öffnung der Rundbogen wieder hergestellt . Der Reiseleiter Hans Nagel erklärte in einer kunsthistorische Betrachtung , die Schönheit und Feinheit die dieser Kirche eine besondere Stimmung geben . Man nennt diese Basilika den Dom des Murgtales . Heute ist dieser neuromanische Sakralbau ein Kulturdenkmal und das schönste Werk von Adolf Willard in Baden . Nach der Besichtigung erfolgte am frühen Abend die Rückfahrt nach Karlsruhe. Ein ereignisreiches Tag mit einer wirtschaftlichen Energie und Baukunst Betrachtung wird vielen im Gedächtnis haften bleiben .







